Ein empfehlenswertes Buch, das die verschiedenen
Facetten zum Thema Tod und Trauer im weiteren und im engeren Sinne
anspricht. Konkrete Hilfestellungen, Sachwissen, hilfreiche Bilder
und treffende Gedichttexte, Erzählungen u.ä. bereiten den Weg, Trost
zu finden. Trauerphasen, Sterbebegleitung, christliche Vorstellungen
sowie die anderer Religionen, „abschiedliches Leben“, Vorschläge zur
Beerdigung bzw. zum Testament sind nur einige der zahlreichen Themen,
die mal ausführlicher, mal kürzer, aber nie oberflächlich behandelt
werden - in wohltuend schlichter Aufmachung. Ein echtes Familienbuch,
das auch haupt- und ehrenamtlich mit dieser Thematik Befasste bereichern
kann - zum Nachschlagen, zum „Hineinfinden" in die Problematik
und zum Vertiefen.
Die vielen kurzen Gedanken dieses Buches, den bekannten Trauerphasen
folgend, setzen sehr treffend und intensiv ins Wort, welche Gedanken-
und Gefühlswelten beim Abschied von einem lieben Menschen viele
Trauernde durchleben und durchleiden. So können die Texte im
Mitempfinden und Nachspüren helfen, neue Lebensenergien im Verlauf
des Trauerprozesses zu finden.
L. Juchli, Krankenschwester und u. a. Logotherapeutin führt in die behutsamen Texte von e. Grollmann, selbst Trauerbegleiter
und Rabbiner, ein und bezieht sie gelungen und hilfreich für die Leser
auf die Trauerphasen.
Ein äußerst hilfreiches Buch für Betroffenene, die sich in solchen
Texten leicht wiederfinden werden, und Trauergesprächskreise als Gesprächsimpuls!
Ein wirklich praxisorientiertes Begleitbuch
für den Trauerfall – für alle, die sich selbst oder anderen helfen
möchten.
Einfühlsam durchforstet die Autorin den oftmals entstehenden Dschungel
im emotionalen, finanziellen und bürokratischen Chaos. So kann ein
Weg in aller Anforderung – auch vorsorglich – gebahnt werden. Dabei
wird in aller gründlichen Sachinformation immer wieder bewußt die
Gefühlswelt der Betroffenen einbezogen und in einem langen eigenen
Kapitel behandelt. Ein Adressverzeichnis und Literaturempfehlungen
runden den Ratgeber ab.
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Harold Kushner, amerikanischer Rabbiner,
schrieb dieses Buch aus Anlaß der Krankheit und des frühen Todes seines
Sohnes. Ausgehend von menschlichen Lebenserfahrungen möchte er denen
helfen, die an Gottes Güte und Gerechtigkeit glauben möchten, es aber
wegen des erlebten Leides und Verlustes kaum können. Der uralten Frage
nach Leid/Tod und Gott wird lebensnah und wirklich gut lesbar nachgegangen.
Ein bewährtermaßen überaus hilfreiches Buch für Betroffene wie auch
zum allgemeinen Hineinfinden in die Gefühle und Gedanken von zahlreichen
Menschen angesichts des Todes lieber Menschen.
Auch als Gesprächsgrundlage für Gesprächskreise oder Seminare sehr
geeignet.
Die Gefühle beim Tod des Vaters und
der Mutter sind (oft überraschend) sehr stark. Dieses Buch möchte
helfen, das eigene Trauern besser zu verstehen bzw. vorzubereiten
auf das, was auf jeden von uns zukommen könnte. Von den „alten und
sterbenden“ Eltern, von Abschiedsritualen, von den verschiedenartigsten
Trauergefühlen, vom verlassenen Elternhaus und vom Erben
wird in diesem Buch erzählt. B. Dobrick kann so in unaufdringlicher,
verstehender Weise hilfreiche Gedanken weitergeben.
Dieses Buch – geschrieben von betroffenen
Eltern und Fachleuten – möchte öffnen für die Botschaften kranker,
sterbender Kinder und für die Erfahrungen der sie begleitenden Erwachsenen.
Wird das Schwiegen um den Kindertod durchbrochen, so kann dies
- zunächst unvorstellbar -
sogar Anstoß zu Trost und Wachstum sein.
Doris Wolf, Psychotherapeutin, gliedert
ihr sehr verständlich geschriebenes Buch in zwei Teile: den eher allgemeinen,
theoretischen, der bereits viele hilfreiche Gedanken vermittelt, und
den zweiten „Konkrete Strategien der Trauerarbeit“. Behutsam zeigt
die Autorin auf, welche Phasen des Abschiednehmens Trauernde durchlaufen
und wie sie in kleinen Schritten wieder lernen können, den Verlust
als Teil des Lebens anzunehmen und dem eigenen Leben wieder Sinn
zu geben. Sehr
direkt, aber einfühlend spricht Wolf den trauernden Menschen an, möchte
ihm so in schwerer Zeit beistehen.
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